Politik

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wer meint, dass die politischen Parteien kaum noch zu unterscheiden seien, sollte einige Themen genauer unter die Lupe nehmen.

Stichwort Energie:

Während der Freistaat Bayern seine einstmals bedeutenden Bayernwerke längst verhökert hat (tafelsilber ade) und Schwarz-Gelb auf Bundesebene die Laufzeiten von Atomkraftwerken erst verlängerte, um sie ein paar Monate später endlich zu verkürzen, verfolgen Rot-Grün im Münchner Rathaus seit zwei Jahrzehnten einen klaren Kurs. München wurde schon vor Jahren zur „Hauptstadt des Energiesparens“ ernannt und sorgt mit seiner Ausbauoffensive „Erneuerbare Energien“ dafür, dass wir schon in wenigen Jahren die gesamte Münchner Bevölkerung mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen können, bis 2025 sogar die energiefressenden Münchner Unternehmen.

Stichwort Landesbank:

Während die Landesbank des Freistaats Bayern mit Finanzabenteuern aller Art Milliarden in den Sand gesetzt hat und zum bloßen Überleben Staatshilfen in Milliardenhöhe benötigte, hat die Münchner Stadtsparkasse in den vergangenen Jahren die besten Ergebnisse ihrer mehr als 170- jährigen Unternehmensgeschichte hervorgebracht. Wohlgemerkt in den selben Krisenjahren!

Stichwort Infrastruktur:

Während die S-Bahn, für die der Freistaat Bayern zuständig ist, seit meinem Amtsantritt 1993 ihre Betriebsstrecken und die Zahl der Bahnhöfe nicht einmal um 2 % steigern konnte, ist das Netz der städtischen U-Bahn um 55% verlängert worden und die Zahl der Bahnhöfe um 41% gestiegen.

Halten Sie derart deutliche Unterschiede nicht auch für bemerkenswert?

Es wird also Zeit, dass nicht nur München, sondern der ganze Freistaat gut und solide regiert wird.

Ihr Achim Fißl