Beschluss „Stromnetze“

03. August 2012 | Energiepolitik

Auf unserem Bezirksparteitag haben sich die Delegierten der SchwabenSPD für unseren Antrag "Stromnetze" ausgesprochen. Der Antrag wurde auf unserer Kreiskonferenz zuvor beschlossen.

Die Höchstspannungs- und Hochspannungsnetze sind in öffentliche Netzgesellschaften zu über-führen. Zum einen haben die vier Netzbetreiber 18 Mrd. € Gewinne getätigt, aber nur 2 Mrd. € reinvestiert. Zum anderen kann nur ein öffentlicher Netzbetreiber den barrierefreien Zugang der Erneuerbaren Energie zum Stromnetz garantieren. Wertvolle Zeit ist in der Vergangenheit dadurch verloren gegangen, dass die Netzeigentümer den Zugang verzögerten oder ganz blockierten. Auch das Mittel- und Niederspannungsnetz gehört in die öffentliche Hand in Form von Stadt- und Regionalwerken. Die Netze der Stadtwerke sind deutlich besser gepflegt, gewartet und es wurde auch viel mehr in sie investiert als bei den großen Stromanbietern. Heute haben wir die Situation, das das Netz auf unterer Ebene schon an seine Grenzen bei der Übertragung ist, weil Strom aus EE-Anlagen eingespeist wird und die Netze so schwach sind, dass Anlagen abgeschalten werden müssen, nur weil die Infrastruktur die letzten 20 Jahre stark vernachlässigt wurde. Gerade wir in einer ländlichen Region müssen Überschussregion werden, da die Ballungszentren niemals Über-schussregionen werden können.

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